Cinéma français

Alles zu Filmen, Serien, Sendungen, Schauspielern/innen, o. ä.
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StardustRebel
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Ungelesener Beitrag von StardustRebel » 7. Mai 2019, 17:47

Neben französischer Musik, liebe ich auch sehr das französische Kino und französische Schauspieler.
Meine Top 3 der Actrices françaises, sind (Ich mag so ultimative Top 3 Listen :kicher: )

ISABELLE ADJANI (*1955) *btw ebenfalls in der Top 3 meiner allgemeinen Lieblings Schauspielerinnen enthalten :D
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5 César Awards gewonnen
  • 1982: Possession
    1984: L'Été meurtrier
    1989: Camille Claudel
    1995: La Reine Margot
    2010: La journée de la jupe
2mal für den Oscar nominiert
  • 1976: L'Histoire d'Adèle H.
    1990: Camille Claudel
ISABELLE HUPPERT (*1953)
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2 César Awards gewonnen
  • 1996: La Cérémonie
    2017: Elle
1mal für den Oscar nominert
  • 2017: Elle
CATHERINE DENEUVE (*1943)
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2 César Awards gewonnen
  • 1981: Le Dernier métro
    1993: Indochine
1mal für den Oscar nominiert
  • 1993: Indochine
Catherine Deneuve kennt man auch in Deutschland. Isabelle Huppert wurde die letzten Jahre wieder bekannter in Deutschland. Isabelle Adjani ist leider meist den wenigsten ein Begriff, dabei ist sie die meist ausgezeichnete Schauspielerin aus Frankreich. Da sind eventuell eher noch Filmerfolge aus den 80ern in Deutschland im Gedächtnis.
Ich vergöttere diese 3 Damen! Am Wochenende hatte ich das große Vergnügen La Adjani zweimal Live im Theater zu erleben, in einer Theateradaption von "Opening Night". Es war grandios! Ihre Ausstrahlung ist besonders! Für mich eine der schönsten Frauen!
Im Juni darf ich Isabelle Huppert ebenfalls im Theater erleben. Darauf freue ich mich schon.
Fehlt nur noch Catherine Deneuve ;)

Aber nun mal zu euch. Wen mögt ihr so an französischen Schauspielern und Schauspielerinnen?
Welche französischen Filme mögt ihr? Empfehlungen?


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VIII-VI-MMXIX

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Erzengel
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Ungelesener Beitrag von Erzengel » 7. Mai 2019, 19:15

Isabelle Adjani fand ich damals auch toll :wub: ... "Mörderischer Sommer" habe ich im Kino gesehen. Und "Die kleine Diebin" (Charlotte Gainsbourg :love1: ). Und ich mochte die Filme von Eric Rohmer immer gerne. All das ist ziemlich lange her.
13.09.13, Paris * 15.10.13, Straßburg * 15.11.13, Brüssel
11.06.19, Paris * 12.06.19, Paris * 22.06.19, Paris

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StardustRebel
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Ungelesener Beitrag von StardustRebel » 12. Jun 2019, 20:39

Hatte ja das große Glück am 04. und 05. Mai Isabelle Adjani Live im Theaterstück "Opening Night" zu sehen. An Abend Nummer 2 sogar aus Reihe 1. :wub:



Und am vergangenen Wochenende, war meine andere Isabelle an der Reihe. Isabelle Huppert in "Mary Said What She Said". Ebenfalls aus der ersten Reie. :love1:



Nun fehlt nur noch die Deneuve... :P
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spocintosh
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Ungelesener Beitrag von spocintosh » 26. Dez 2019, 16:38

Also ich bin ja 'n ziemlicher Fan, was französische Filme angeht - wenn auch kein Nerd, der dabei zum Sammler und Hobbyisten mutiert.
Bei mir findet sich somit zunächst mal das gesamte nicht-deutsche Werk von Romy Schneider auf der Festplatte - was irgendwie klar ist.
Überhaupt ist das französische Kino der 70er (auch in Co-Produktion etwa mit Italien, England, Deutschland etc.) irgendwie meine stimmungsmäßige Heimat, wenn's um Filme geht.
Ganz weit oben auf meiner Personenliste rangieren daher Charlotte Rampling, Philippe Noiret, Michel Piccoli, außerdem seit seiner sensationellen Performance in der Djian-Verfilmung Betty Blue auch Jean-Hugues Anglade.

Mein absoluter Lieblingsfilm ist mit riesigem Abstand zu allem anderen "Un Taxi Mauve" von Yves Boisset, nach der gleichnamigen Literaturvorlage von Michel Deon. Der lief im deutschen Fernsehen zunächst unter dem Namen "Irisches Intermezzo" und später zuweilen unter "Das malvenfarbene Taxi".
Es gibt davon keine deutsche Veröffentlichung, wenn man von einer auf VHS unter dem Titel "Das Schloss des Tyrannen" erschienenen Verkrüppelung absieht, bei dem eine neue, sehr schlechte Synchro erstellt wurde und der Film um mehr als eine Viertelstunde gekürzt wurde. Die ist komplett ungenießbar, denn der unglaublich ruhige und intensive Film wurde, wie auch der Titel schon suggeriert, in Richtung eines Actionkrachers verbogen, indem Dialoge verändert und ruhige Landschaftsszenen entfernt wurden.

Somit war mir lange Jahre nur die alle Jubeljahre mal nachts um 23.30 gezeigte Fernsehfassung in Erinnerung, und irgendwann konnte ich sie Anfang der 90er dann auch mal auf Video erwischen.
Die Cassette ging mir jedoch verloren und da ich seit 1995 kein Fernsehen mehr nutze, hatte ich ab den 2010ern ein paar Freunde aktiviert, die mit moderneren Aufzeichnungsgeräten ausgestattet waren, bei denen man Programmalarme setzen und automatisiert aufzeichnen konnte. Und tatsächlich - gab es 2011 eine Ausstrahlung, die erwischt wurde. Leider wurde sie dann auf eine DVD gebrannt, die zu denen gehörte, welche sich langsam auflösten...und ich stand schon wieder ohne Film da, weil ich sie nicht gesichert hatte.

Nun hatte ich inzwischen die französische DVD, die VHS - aber immer noch fehlte diese unglaublich gute deutsche TV-Fassung.
Und letzlich hab ich in einem anderen Forum mal darüber geschrieben und einer der Genossen hat wiederum in "seinem" Film-Forum angefragt und tatsächlich eine Aufzeichnung finden können...
Und mit der hab ich mich dann die letzten Tage mal beschäftigt, denn "WDR HD" ist auch nicht so ganz, was man sich zunächst darunter vorstellt...
Fortsetzung folgt...

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spocintosh
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Ungelesener Beitrag von spocintosh » 26. Dez 2019, 17:01

Fortsetzung:
DVD vs WDR "HD"...

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Ob mir jemand erklären kann, inwiefern "HD" hier bedeutet, dass alles in einem exorbitanten Grünstich versackt, mit einem Filter versehen ist, der sämtliche Details verschluckt sowie unten ein Teil des Bildes abgeschnitten wurde und das Format bei der Hälfte der DVD liegt ?
Ist das womöglich High Drecksity ? Hoch Defizitär ?
Dafür kauft man also HD-Technologie ? Um nur noch die Hälfte zu sehen ? Was hab ich verpasst in der technischen Entwicklung bzw. nicht verstanden ?

Das passt mir natürlich nicht. Da bleibt nur eins:
Die deutsche Tonspur der TV-Aufnahme auf das DVD-Bild zu bringen.

Das klingt natürlich erstmal einfach...Ton und Bild trennen, Sprachspur austauschen und neu ausspielen.
Tja...wenn nicht in beiden Fällen verschiedene Digitalisierungen des 1977 natürlich auf Film gedrehten Werkes zugrunde liegen würden.
Da läuft genau gar nichts synchron...die Gesamtlänge unterscheidet sich zunächst um gut 13 Sekunden, aber auch nach Anpassung der Länge ist leider kein Ton genau da, wo er hingehört. Tja...analoge Gleichlaufschwankungen halt...der eilt ständig vor und fällt wieder zurück.

Insofern war eine neue Filmvertonung angesagt - was ich ja nun eh dauernd mache, daher war das jetzt nicht so kompliziert, aber doch ziemlich zeitaufwendig...da muss man stretchen wie Kaugummi und schnippeln bis der Arzt kommt.
Dafür gibt es nun endlich die Fassung, die es nie gab: Amtliches Bild mit amtlichem Ton, mit heutigen Mitteln perfekt synchronisiert. Jeder Atmer, jede Autotür, jedes abgestellte Glas sitzen da, wo sie hingehören.
Es war auf jeden Fall die Rettung, dass beide Fassungen zumindest schnittidentisch sind (von einer winzigen Kleinigkeit abgesehen - die vermutlich eher dem Rollenwechsel geschuldet ist als irgendeiner Absicht).
Und nun ist es besser als es je vorher war - da hilft die Digitaltechnik ungemein, denn ich kann Originalfassung und deutsche Spur übereinander sehen und angleichen. Das ging 1977 nicht, als sie das aufgenommen haben.

Ein besonderes Problem waren damals immer die off camera-Dialoge...die sitzen immer irgendwo, aber nicht da, wo sie hingehören, weil man ja auch im Synchronstudio keine Mundbewegungen sieht. Blöd ist dann, wenn eine Reaktion bei der on camera-Person schon zu sehen ist, obwohl der Satz, auf den sie reagiert, noch gar nicht zu hören war. Heute seh ich einfach die originale Wellenfom an und schubse den deutschen Satz genau an die Stelle, wo er im Original ist. Analog mit Film- und Perfo-Schnipseln war sowas damals eine Volltortur, weshalb sie sich das auch einfach gern mal gespart haben.

Inzwischen hab ich noch eine englische Fassung im Zulauf, mal sehen, wie die englischsprachigen Schauspieler tatsächlich klingen. Gedreht wurde der Film aufgrund der Nationalitäten der Schauspieler zweisprachig und wurde also in jeder Sprachfassung nachsynchronisiert - die Frage ist nur, wie viel.
Französisch klingt jedenfalls überhaupt nicht nach O-Ton. Vielleicht ist also die englische Fassung tatsächlich die weitgehend originale ? Oder aber gar keine und es wurden beide komplett synchronisiert ?
Ich frag mich auch, ob die mehrsprachigen Ustinov und Rampling in beiden Sprachen agiert haben, je nachdem, wer ihr Gegenüber war. Und ob sie sich in beiden Fassungen jeweils selbst synchronisiert haben. Man weiß es nicht...
Und es bleibt die Frage, ob in der englischen Fassung womöglich auch rumgeschnitten wurde...spannend.

Wenn es sich ausgeht, werd ich hoffentlich eine finale Fassung mit allen drei Tonspuren haben. Die müsste man dann nur noch veröffentlichen...mal sehen, vielleicht ist ja unter meinen Auftraggebern einer, der daran interessiert und ausreichend versiert ist, sich um die Rechte zu kümmern.

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Ungelesener Beitrag von THomasHH » 27. Dez 2019, 11:12

Das WDR HD-Bild sieht in der Tat so aus, dass es wohl mit Rauschunterdrückung bearbeitet wurde, um Filmkorn zu reduzieren.
Zudem dürfte der Bildausschnitt vom originalen Kinoformat 1,85:1 auf 16:9 (1,77:1) beschnitten worden sein, weshalb minimale Bildinhalte verloren gingen.

Das alles erklärt nicht den Grünstich.

Ich habe aber in meinem Filmforum schon häufiger die Erfahrung machen dürfen/müssen, dass das TV- oder DVD-Bild bzgl der Farbgebung nicht immer das korrekte war, was häufig auf die geringere Auflösung zurückzuführen war.
Ob das hier auch der Fall ist, kann ich natürlich nicht sagen.
Es ist aber sehr verständlich, dass einem das gewohnte (wenn auch evtl falsche) Farbbild lieber ist.
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Ungelesener Beitrag von THomasHH » 27. Dez 2019, 11:15

Bzgl der Tonfassung:
Es ist durchaus möglich, dass auch die französische Fassung im Studio erstellt wurde.
Zumindest in Italien ist diese Vorgehensweise üblich gewesen. Vor allem, wenn ein internationales Ensemble vor der Kamera agierte und in seiner eigenen Sprache die Dialoge sprach.

Dazu müsstest Du mal auf die Lippenbewegungen achten.
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Ungelesener Beitrag von spocintosh » 27. Dez 2019, 11:22

Klar, beide Fassungen sind nachsynchronisiert...die Frage ist nur, in welchem Maße.
Haben sie O-Ton jeweils belassen wo es ging, weil die Schauspieler in der passenden Sprache mimten ?

Vielleicht finde ich's raus...

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Ungelesener Beitrag von THomasHH » 27. Dez 2019, 18:47

Die italienischen Western z.B. sind am Set ohne Ton aufgenommen worden.
Alles wurde später in der Postproduktion erstellt. Dialoge genauso wie alle Geräusche.

Möglicherweise ist es hier auch so gemacht worden.
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Ungelesener Beitrag von spocintosh » 28. Dez 2019, 00:41

Ja genau, das ist auch lustig - aber natürlich konsequent, weil die Dinger eh hauptsächlich in den Export gingen.
Wobei natürlich nicht ohne Ton aufgenommen wird, der wird nur am Ende nicht benutzt - man braucht ihn aber natürlich für Schnitt und Nachsynchronisation.
Das ist heute übrigens immer noch Stand der Dinge - nur Low Budget- und Kunstfilme haben aus Kostengründen am Ende noch O-Töne drin, aber an richtig großen Sets ist es viel zu laut und unkontrolliert, als dass der O-Ton brauchbar wäre.

In meinem Fall hier weiß man allerdings, dass Fred Astaire unbegeistert davon war, englisch mit einem französischen Gegenüber spielen zu müssen, während Rampling und Ustinov dabei natürlich fein raus waren, sie konnten ja beides problemlos.
Geräusche und Atmos sind für die deutsche Fernsehfassung stark ergänzt worden. In der französischen Version ist deutlich weniger los...

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